Russland hat am frühen Morgen des 25. April 2026 eine neue Angriffswelle mit Drohnen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern gegen ukrainische Städte gestartet. Dabei wurden mindestens 14 Zivilisten in Dnipro verletzt, wie der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha bestätigte.

Angriffe aus der Luft

Die russischen Streitkräfte setzten bei den jüngsten Angriffen Langstreckenbomber des Typs Tupolew Tu-95 ein, die eine unbekannte Anzahl von Marschflugkörpern über dem Kaspischen Meer abfeuerten. Die ukrainische Luftabwehr meldete die Abwehr mehrerer Raketen, doch einige schlugen in Wohngebieten ein. Neben Dnipro waren auch andere Städte im Osten und Süden der Ukraine betroffen.

Die Angriffe fügen sich in eine seit über vier Jahren andauernde Kriegstaktik Russlands ein, das bereits fast ein Fünftel des Nachbarlandes besetzt hält. Die jüngsten Schläge zeigen, dass Moskau trotz internationaler Verurteilungen weiterhin auf die Eskalation setzt.

Auswirkungen auf Nachbarländer

Erstmals seit Beginn des Krieges wurde auch das NATO-Land Rumänien direkt von den Kampfhandlungen betroffen. In der Stadt Galati beschädigte Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne ein Gebäude und einen Strommast. Die rumänische Regierung hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben, doch Beobachter werten dies als eine weitere gefährliche Zuspitzung des Konflikts.

Die Nähe der Angriffe zu NATO-Gebiet unterstreicht die wachsende regionalen Instabilität. Die ukrainischen Behörden warnten vor weiteren Raketenangriffen und riefen die Bevölkerung in den betroffenen Regionen zur Vorsicht auf.