Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat angesichts der hohen Spritpreise ein Recht auf Homeoffice für Beschäftigte gefordert, um den finanziellen Druck auf Bürgerinnen und Bürger zu verringern. "Jeder gesparte Tropfen Sprit ist im Moment gut für den Geldbeutel der Bürger", sagte Lang. Sie argumentiert, dass mehr Homeoffice eine effektive Maßnahme sei, um Kraftstoff zu sparen. Damit reagiert sie auf die aktuell stark gestiegenen Preise an den Tankstellen. Auch andere Politiker und Expertinnen schlagen Maßnahmen vor, um den Verbrauch zu senken. Die Ökonomin Veronika Grimm plädiert für ein Tempolimit statt Tankrabatten. Sie warnt zudem, dass ein hoher Energieverbrauch negative Auswirkungen auf Länder des globalen Südens habe. "Viele Staaten dort haben bereits drastische Schritte wie Homeoffice-Pflichten und Fahrverbote umgesetzt", so Grimm. Felix Banaszak von den Grünen unterstützt die Forderung nach temporären Tempolimits auf Autobahnen, um den Spritverbrauch zu reduzieren. Die Debatte zeigt, wie unterschiedlich die Lösungsansätze für die aktuelle Krise ausfallen.