Die Rettungsaktion für in einer Höhle in Laos eingeschlossene Goldsucher ist ins Stocken geraten, nachdem am Freitag ein Mann befreit werden konnte, das Risiko für weitere Einsätze aber als zu hoch eingeschätzt wird.

Die aktuelle Lage

Vier Goldsucher befinden sich nach wie vor in der Höhle, wie die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People mitteilte. Zwei weitere Männer werden noch vermisst, obwohl bereits ein großer Teil des Höhlensystems durchsucht wurde.

Der australische Höhlentaucher Josh Richards, der die Mission vor Ort unterstützt, erklärte, das Risiko für weitere Rettungsversuche sei derzeit zu hoch. „Leider kann ich weder Zeitrahmen noch Risiken abschätzen – wir gehen die Sache Tag für Tag an, und die Lage ändert sich ständig“, sagte Richards.

Die größte Herausforderung stellt ein 20 Meter langer, vollständig überfluteter Gang dar, der die letzte Kammer, in der sich die Goldsucher aufhalten, mit dem restlichen Höhlensystem verbindet. Die Männer müssen durch komplett mit Wasser gefüllte Passagen geführt werden.

Richards kündigte an, im Laufe des Tages selbst in die Höhle zu steigen, um einen besonders engen und kaum passierbaren Tunnel zu erweitern. Er sei aufgrund seiner kleinen Statur speziell für diese Aufgabe angefordert worden.