Rund 47,9 Millionen Menschen haben bis Freitagmittag in den USA vorzeitig ihre Stimme abgegeben, womit vor den Kongresswahlen am Dienstag ein neuer Rekord markiert wird.
Die Zahl der vorzeitig abgegebenen Stimmen erreichte bis Freitagmittag nach Ortszeit rund 47,9 Millionen. Damit haben nach Angaben der University of Florida so viele wahlberechtigte US-Bürgerinnen und Bürger wie noch nie bei den Midterms vor der eigentlichen Wahl am Dienstag abgestimmt.
Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2022. Damals waren bis zum vergleichbaren Zeitpunkt rund 45,9 Millionen Menschen vorzeitig zur Wahl gegangen. Die aktuelle Zahl liegt nach den verfügbaren Daten damit um etwa zwei Millionen höher.
Die Entwicklung zeigt, dass die vorzeitliche Stimmabgabe bei den Zwischenwahlen 2026 bislang eine größere Rolle spielt als bei den Midterms zwei Jahre zuvor. Wie sich die neuen Zahlen auf die endgültige Wahlbeteiligung auswirken, ist aus den vorliegenden Angaben noch nicht abzusehen.
