Wien, 06 Juli 2026

Ein Ende März veröffentlichter Rechnungshof-Bericht und der Umweltforscher Thilo Hofmann von der Universität Wien warnen, dass in Österreich möglicherweise Hunderte bis vierstellig viele Standorte mit PFAS belastet sind, bislang aber nur zwei Flächen als Altlasten erfasst sind.

Die per- und polyfluorierten Alkylverbindungen, kurz PFAS, sind in Österreich nach Einschätzung von Fachleuten weit verbreiteter als bislang angenommen. Ein Ende März veröffentlichter Bericht des Rechnungshofs wies unter anderem darauf hin, dass in jüngerer Vergangenheit "große Herausforderungen durch neue Schadstoffe" alias PFAS bekannt geworden seien. Thilo Hofmann, der am Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft der Universität Wien arbeitet und Vizepräsident des Vereins für Altlastenmanagement ist, zieht für eine erste Abschätzung Vergleichszahlen aus der Schweiz heran.