Wiesbaden, 28 July 2026

Nach dem Terroranschlag in Berlin haben am Wochenende Christopher-Street-Day-Veranstaltungen in Hessen stattgefunden, während in München nach Angaben der Veranstalter rund 4.000 Menschen an einer Mahnwache teilnahmen.

Die queere Community in Hessen ist nach dem Anschlag in Berlin öffentlich sichtbar geblieben. Trotz der Bedrohungen und des Schocks über die Tat verliefen die CSD-Veranstaltungen im Land, begleitet von einem klaren Bekenntnis zur Sichtbarkeit. „Trotz Bedrohungen und Schock bleibt die queere Community in Hessen laut“, heißt es aus den Reihen der Organisatorinnen und Organisatoren.

Im Zentrum steht die Frage, wie Betroffene mit der Demonstration umgehen. Der Antrieb, überhaupt auf die Straße zu gehen, ist nach einem solchen Ereignis ein anderer als unter normalen Umständen. „Mit welchem Gefühl geht man nach einem Terroranschlag auf einen CSD?“, formulierte die Berichterstattung die Stimmung vieler Teilnehmender.