Ein Mann hat in einem ICE zwischen Siegburg und Frankfurt Pyrotechnik gezündet und dabei mindestens zwölf Fahrgäste verletzt, bevor er von der Polizei festgenommen wurde. Die Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Verletzte und Sperrung der Strecke

Bei dem Vorfall im ICE 19 von Siegburg nach Frankfurt erlitten mindestens zwölf Personen Verletzungen. Eine davon könnte ein Blasttrauma erlitten haben, wie zwei Quellen berichteten. Die verletzte Person wurde in ein Krankenhaus gebracht, konnte jedoch nach der Behandlung wieder entlassen werden.

Die Bundespolizei und die Kreispolizeibehörde des Rhein-Sieg-Kreises sperrten die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Frankfurt und Köln für mehrere Stunden, um die Ermittlungen durchzuführen. Dies führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr, da die Strecke eine der wichtigsten Verbindungen in NRW darstellt.

Festnahme und Beweismittel

Bei der Festnahme des Mannes in Siegburg fanden die Beamten eine Maske, zwei Messer und zwei handelsübliche Rauchbomben bei ihm. Die genauen Motive des Verdächtigen sind noch unklar, die Ermittlungen laufen.

Die Bundespolizei bestätigte, dass der Vorfall im ICE 19 stattfand, der zum Zeitpunkt der Tat auf der Strecke zwischen Siegburg und Frankfurt unterwegs war. Der Bahnhof Siegburg wurde zeitweise zum Zentrum der polizeilichen Maßnahmen, da dort der Verdächtige gestellt wurde.