Im Neuen Spielraum des Theaters Reichenau ist am Sonntagnachmittag die Dramatisierung von Stefan Zweigs 1927 veröffentlichter Novelle „Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau" unter der Regie von Gordon Greenberg und Thomas Kahry uraufgeführt worden.
Die Festspiele Reichenau, die an der Rax schwerpunktmäßig Werke der Jahrhundertwende von Autoren wie Arthur Schnitzler, Joseph Roth oder Stefan Zweig zeigen, haben mit der Premiere am Sonntagnachmittag einen weiteren Zweig-Titel auf die Bühne gebracht. Grundlage ist die 1927 erschienene Prosaerzählung, in der eine ältere Frau einem ihr fremden Hotelgast ein Geständnis macht. Regisseur Gordon Greenberg hat gemeinsam mit Thomas Kahry den Prosatext Zweigs in eine theatralische Story umgemodelt.
