Wien, 03 September 2026
Eine Wohnungsdurchsuchung in Wien-Josefstadt förderte 51 Cannabispflanzen und etwa 13 Kilogramm Cannabisharz zutage, nachdem Ermittler im April 2026 in Neusiedl am See auf einen mutmaßlich berauschten Fahrer aufmerksam geworden waren.
Den Anfang nahm der Fall laut Polizei am Ende des Monats April 2026 im Burgenland. Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle im Bezirk Neusiedl am See stoppten Beamte einen Mann, der erkennbar unter dem Einfluss von Suchtmitteln stand. Dieser Umstand wurde zum Ausgangspunkt der weiteren Ermittlungen, die schließlich nach Wien führten.
Ausgangspunkt: Verkehrskontrolle in Neusiedl am See
Die Auswertung der Hinweise aus der Verkehrskontrolle mündete in einem richterlichen Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung in Wien-Josefstadt. Als die Einsatzkräfte die Räumlichkeiten betraten, fanden sie nach bisherigen Erkenntnissen 51 Cannabispflanzen sowie etwa 13 Kilogramm Cannabisharz. Das Ausmaß des Fundes spricht nach Einschätzung der Ermittler für eine professionelle Aufzucht und einen organisierten Handel.
