Washington, 09 August 2026

Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Steve Feinberg hat Vertreter der Rüstungsindustrie aufgefordert, innerhalb von maximal drei Wochen Pläne für schnellere Lieferungen oder eine gesteigerte Produktion kritischer Fähigkeiten vorzulegen.

Aus einem Dokument, das CNN und die „Washington Post" einsehen konnten, geht hervor, dass das Pentagon der Industrie eine sehr knappe Frist gesetzt hat. Die Unternehmen sollen demnach binnen drei Wochen darlegen, wie sich Lieferzeiten verkürzen und/oder die Fertigungskapazitäten für bestimmte Waffensysteme ausweiten lassen.

Hintergrund ist die Sorge, dass die aktuellen Beschaffungsprozesse nicht mehr mit dem Tempo mithalten, in dem die USA Munition und Waffen benötigen. In dem Schreiben wird ausdrücklich festgehalten, dass mehrjährige Entwicklungszyklen in der bisherigen Form nicht länger akzeptabel seien. Damit verschärft das Verteidigungsministerium den Ton gegenüber der Industrie spürbar.