Seekirchen am Wallersee, 06 August 2026

Eine Pensionistin ist am Mittwoch nach einem Badeunfall im Wallersee bei Seekirchen am Wallersee im Salzburger Flachgau gestorben.

Die Frau war am Mittwoch im Wallersee bei Seekirchen am Wallersee geschwommen und konnte nach Angaben der Einsatzkräfte nicht mehr rechtzeitig ans Ufer zurückkehren. Rettungskräfte wurden alarmiert und suchten den Bereich großflächig ab, berichten übereinstimmend mehrere Salzburger Medien.

Wie die Wasserrettung mitteilte, hatte eine am See ausgelegte Signalboje mit auffälliger Farbe die Aufmerksamkeit eines Stand-up-Paddlers erregt. Der Paddler informierte die Einsatzleitung, was laut Wasserrettung eine zeitintensive Suche mit Tauchern vermutlich verkürzt hat. According to the water rescue service (Wasserrettung), the signal color of the swimming buoy that attracted the paddler's attention likely prevented a lengthy search operation involving divers.

Signalboje beschleunigt die Suche

Die Pensionistin konnte schließlich im Wasser geortet und geborgen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch vor Ort.

Die Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Seebereich während des Einsatzes weiträumig ab. Auch ein Hubschrauber der Polizei war im Einsatz, um die Suche aus der Luft zu unterstützen.

Einsatzkräfte sperren Seeabschnitt ab

Der genaue Hergang des Badeunfalls ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei prüft derzeit, wie es zu dem Vorfall kommen konnte und ob gesundheitliche Probleme eine Rolle spielten.

Der Wallersee ist ein beliebtes Ausflugsziel im Flachgau und wird im Sommer von vielen Badegästen und Wassersportlern genutzt. Erst kürzlich hatten die Behörden auf die Bedeutung von Schwimmhilfen und sichtbaren Orientierungspunkten im freien Wasser hingewiesen.

Wasserrettung mahnt zu mehr Sicherheit

Die Wasserrettung nutzte den Vorfall, um erneut auf die Bedeutung gut sichtbarer Signalbojen für die Sicherheit am See hinzuweisen. Solche Bojen markieren Schwimmbereiche und können im Ernstfall helfen, die Suche nach vermissten Personen einzugrenzen.

Anrainer und Gäste rund um den Wallersee zeigten sich bestürzt über den tragischen Ausgang des Badeausflugs. In lokalen Medien und sozialen Netzwerken wurde der Familie der Verstorbenen das Mitgefühl ausgesprochen.

Die Identität der Pensionistin wurde von den Behörden nicht öffentlich gemacht. Die Verständigung der Angehörigen erfolgte über die zuständige Polizeiinspektion.

Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde der betroffene Seebereich wieder freigegeben. Der Wallersee kann von Badegästen und Wassersportlern weiterhin genutzt werden.