Papst Leo XIV. ist am Freitag zu einem Staatsbesuch in Frankreich eingetroffen und hat in Paris Gespräche mit Präsident Emmanuel Macron geführt.
Empfang und erstes Treffen mit Macron
Der Besuch markiert einen der ersten großen Auftritte des Kirchenoberhaupts in Westeuropa seit seiner Wahl. Am Flughafen Le Bourget wurde das Oberhaupt der katholischen Kirche von hochrangigen französischen Vertretern empfangen, bevor es zu einem Treffen mit Macron im Élysée-Palast kam. Anschließend standen Begegnungen mit Bischöfen und ein ökumenisches Gebet auf dem Programm.
Im Zentrum der Gespräche standen nach Angaben Macrons Fragen des Friedens, der Würde des Menschen und der sozialen Verantwortung. Der Präsident unterstrich, dass Frankreich als säkularer Staat seine christliche Geschichte anerkenne und in wesentlichen gesellschaftlichen Bereichen mit der Kirche zusammenarbeite. Dazu zählte Macron ausdrücklich den Schutz der Umwelt sowie eine ethische Gestaltung von Künstlicher Intelligenz und technologischem Fortschritt.
