Papst Leo XIV präsentierte am 15. Mai persönlich im Vatikan seine erste Enzyklika 'Magnifica Humanitas', in der er umfassende Risiken und ethische Grenzen für Künstliche Intelligenz benennt.
Das mehr als 100 Seiten umfassende Lehrschreiben des 70-jährigen Pontifex trägt den Untertitel 'Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz'. Es ist die erste Enzyklika des ersten US-Amerikaners auf dem Papstthron, der seit Mai des Vorjahres als Oberhaupt von rund 1,4 Milliarden Katholiken amtiert.
Zur Vorstellung im Vatikan, einer kirchlichen Novität, war der Papst persönlich erschienen. Unter den Anwesenden befand sich auch Chris Olah, Mitgründer des kalifornischen KI-Unternehmens Anthropic, das sich im Streit mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump befindet, weil es seine Modelle nicht für autonome Waffensysteme und zivile Überwachung bereitstellt.
