Ein Jahr nach Amtsantritt hat Papst Leo XIV. am Montag im Vatikan seine erste Enzyklika 'Magnifica Humanitas' vorgestellt, die sich mit den Risiken der Künstlichen Intelligenz auseinandersetzt.

Das päpstliche Lehrschreiben mit dem Untertitel 'Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz' umfasst mehr als 100 Seiten. Der Papst war bei der Präsentation persönlich anwesend – ein Novum für die katholische Kirche, wie vatikanische Quellen betonten.

Zentral warnt die Enzyklika davor, dass kleine, sehr einflussreiche Gruppen Informationen und Konsum lenken, demokratische Prozesse konditionieren und die wirtschaftliche Dynamik beeinflussen können. Der Papst ruft dazu auf, KI nicht als moralisch neutral zu betrachten: 'Wir können KI nicht als moralisch neutral betrachten', heißt es in dem Text wörtlich.