Papst Leo XIV. hat am Montag mit der Veröffentlichung seiner ersten Enzyklika 'Magnifica Humanitas' eine grundsätzliche Warnung vor den sozialen, ethischen und militärischen Gefahren der Künstlichen Intelligenz ausgesprochen.
Das am 15. Mai datierte und nun offiziell vorgestellte Lehrschreiben trägt den Untertitel 'Über die Bewahrung der Menschlichkeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz'. Mit mehr als 100 Seiten ist es eines der umfangreichsten päpstlichen Rundschreiben der jüngeren Kirchengeschichte.
Erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche nahm ein Papst persönlich an der Präsentation seiner Enzyklika im Vatikan teil. Neben hochrangigen Kardinälen und Theologen war auch Chris Olah, Mitgründer des KI-Konzerns Anthropic, anwesend – ein Novum für eine Enzyklika-Vorstellung.
