Der Schatzmeister des US-Bundesstaates Illinois, Michael Frerichs, hat Papst Leo XIV. dessen früheres Paypal-Guthaben von 8,65 US-Dollar persönlich im Vatikan übergeben und damit eine kurios-bureaukratische Episode um den Papst zu einem versöhnlichen Ende gebracht.
Der Schatzmeister des US-Bundesstaates Illinois, Michael Frerichs, ist eigens nach Rom gereist, um dem Papst einen Betrag von 8,65 US-Dollar zu übergeben. Bei dem Geld handelt es sich um ein Restguthaben auf einem Paypal-Konto, das aus der Zeit vor der Papstwahl im Mai 2025 stammt. Die Übergabe fand im Vatikan statt, wie die Nachrichtenagentur APA am 4. Juni 2026 berichtete.
Hintergrund der Aktion ist ein Telefonat, das Leo XIV. kurz nach seiner Wahl mit seiner Bank in Chicago geführt hatte. Der Papst hatte versucht, seine persönlichen Daten telefonisch ändern zu lassen. Als die Mitarbeiterin Zweifel an seiner Identität äußerte, fragte Leo XIV. nach eigener Darstellung, ob es einen Unterschied mache, wenn er ihr sage, dass er der Papst sei. Die Bankangestellte legte daraufhin einfach auf und forderte ihn auf, persönlich in der Filiale vorbeizukommen.
