Münster, 12 Juni 2026
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) in Münster verhandelt am Freitag (10.30 Uhr) über die Frage, ob die Ausweisung von 17 neuen Abbauflächen für Sand und Kies am Niederrhein rechtmäßig ist.
Geklagt haben Kommunen und Anwohner aus dem Kreis Wesel gegen den Regionalverband Ruhr (RVR), der die zusätzlichen Abgrabungsbereiche in seinem 2022 vom Ruhrparlament beschlossenen Regionalplan Ruhr festgelegt hatte. Die Verhandlung beginnt um 10.30 Uhr im Saal I des OVG; mit einem Urteil am selben Tag ist zu rechnen.
Der Streit dreht sich um eine der kiesreichsten Gegenden Deutschlands. Die Region um Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Hünxe zählt zu den wichtigsten Lagerstätten für Sand und Kies im Land. Die Rohstoffe werden in der Bauwirtschaft im Inland und im Ausland benötigt.
