Die OMV hat über den Stand der Untersuchungen in Mannswörth und im Bezirk Amstetten informiert und dabei mitgeteilt, dass für rund 60 Prozent der betroffenen Haushalte nördlich der Raffinerie eine Lösung bei der Trinkwasserversorgung umgesetzt oder auf den Weg gebracht wurde.

Im Bereich nördlich der Raffinerie in der Katastralgemeinde Mannswörth, die zur Stadtgemeinde Schwechat gehört, nutzen nach Angaben der OMV rund 80 Haushalte einen eigenen Grundwasserbrunnen. Bei vielen dieser Brunnen waren zuvor Belastungen durch PFAS-haltige Löschschäume festgestellt worden, die über Jahre hinweg aus dem Areal des OMV-Tanklagers in den Boden und das Grundwasser gelangt waren. Aus Sorge vor gesundheitlichen Risiken wurde für die betroffenen Haushalte nach und nach eine alternative Trinkwasserversorgung organisiert.