Der Ölpreis nähert sich der Marke von 150 Dollar pro Fass, angetrieben durch den Konflikt mit Iran und mögliche Lieferengpässe aus Russland. Laut mehreren Quellen hat US-Präsident Donald Trump in seiner jüngsten Rede keinen klaren Ausstiegsplan aus dem Iran-Konflikt vorgelegt. Gleichzeitig erwägt die OPEC+ eine Erhöhung der Förderquoten bei ihrem Treffen am Sonntag, um die angespannte Marktlage zu entschärfen. Der Preis für West Texas Intermediate (WTI) stieg auf über 110 Dollar pro Barrel und überholte damit erstmals seit längerem den Preis für Brent-Öl. Mehr als 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls werden durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz transportiert, was die Sorgen vor weiteren Lieferunterbrechungen verschärft. Führende OPEC-Produzenten wie Saudi-Arabien, Irak, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate mussten ihre Förderung bereits aufgrund des Konflikts reduzieren. "Der Markt braucht jetzt jedes Fass", hieß es in Branchenkreisen. Die angespannte Lage wird zusätzlich durch mögliche Lieferengpässe aus Russland verschärft, das als einer der größten Ölexporteure der Welt gilt. Die kommende OPEC+-Sitzung wird daher mit Spannung erwartet.
Ölpreis steigt Richtung 150 Dollar: OPEC+ erwägt Produktionserhöhung

Kurzfassung
Ölpreis steigt Richtung 150 Dollar: OPEC+ erwägt Produktionserhöhung