Auf der dänischen Ostseeinsel Anholt hat am Donnerstag die Obduktion des Buckelwals Timmy begonnen, dessen Kadaver nach wochenlanger Irrfahrt und einer umstrittenen Rettungsaktion an Land gezogen wurde.

Die Bergung des Kadavers

Die Untersuchung soll etwa sechs Stunden dauern und findet direkt am Strand statt, nachdem ein früherer Versuch dänischer Behörden, den durch Fäulnisgase aufgeblähten Kadaver in tieferes Wasser zu schleppen, gescheitert war. Morten Abildstrøm von der dänischen Naturbehörde erklärte, die Bergung sei planmäßig verlaufen, nun kümmerten sich Tierärzte und Experten um die Untersuchung.

Der Kadaver war mehr als zwei Wochen vor der Ferieninsel im Wasser getrieben, bevor er an Land gebracht wurde. Ein Fahrzeug zog den Wal mithilfe eines Seils aus dem flachen Wasser auf den Strand, wie in einem Livestream des Anbieters News5 zu sehen war. Der aufgeblähte Kadaver hinterließ eine tiefe Furche im Sand.