Auf der Computex in Taipeh hat Jensen Huang den ersten eigenen ARM-Prozessor für Windows-Notebooks mit dem Codenamen N1X und dem Marketingnamen RTX Spark offiziell enthüllt.
Technische Basis und Verzögerungen
Der neue System-on-Chip (SoC) vereint 20 ARM-CPU-Kerne – je zehn Hochleistungskerne vom Typ Cortex-X925 und zehn Effizienzkerne vom Typ Cortex-A725 – mit 6144 Shader-Kernen der aktuellen Blackwell-GPU-Architektur. Damit entspricht der N1X im Wesentlichen einer Endkundenversion des SoC GB10, den Nvidia bereits Anfang 2025 für seinen KI-Mini-PC DGX Spark vorgestellt hatte.
Wegen Fehlern im Chipdesign dauerte es allerdings bis zum Herbst 2025, bis der DGX Spark tatsächlich bei ersten Kunden ankam. Diese Verzögerungen sind offenbar auch ein Grund dafür, dass Microsoft für ausgewählte Systeme eine von der übrigen Entwicklung abgekoppelte Windows-Version mit der Bezeichnung 26H1 (Build 28000) aufgelegt hat. Diese läuft bereits auf allen Notebooks, die mit Qualcomms Snapdragon X2 ausgeliefert werden.
