Ein Bericht der Volksanwaltschaft zeigt gravierende Mängel in der Sicherheit und Ausstattung von Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, insbesondere für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF). Nur 16 Prozent der betreuten Wohnformen gelten als "sehr sicher", während UMF-Einrichtungen mit maximal 130 Euro pro Kind deutlich weniger Mittel erhalten als andere Jugendhilfeeinrichtungen.
Sicherheitslage in Einrichtungen
Laut dem Bericht der Volksanwaltschaft, der auf unangekündigten Besuchen in 153 Einrichtungen basiert, erfüllt fast jede zweite Einrichtung für Kinder und Jugendliche nicht die Bedürfnisse ihrer Bewohner. Nur 16 Prozent der Wohnformen gelten als "sehr sicher". Besonders prekär ist die Situation in Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Hier sind lediglich 9 Prozent der Einrichtungen als "sehr sicher" eingestuft, während 32 Prozent als "sicher" gelten.
Volksanwalt Bernhard Achitz betonte: "Kinder und Jugendliche, die außerhalb ihrer Familien aufwachsen müssen, haben jeden Schutz und volle Sicherheit verdient." Er kritisierte, dass die menschenrechtlichen Garantien nicht vollständig umgesetzt seien: "Dieses Ergebnis zeigt, dass die menschenrechtlichen Garantien nicht vollständig umgesetzt sind."
