Herzogenburg, Niederösterreich, 22. April 2026 Der Autozulieferer Nemak wird sein Werk in Herzogenburg, Niederösterreich, bis Ende des ersten Quartals 2027 schließen, wodurch 330 Arbeitsplätze wegfallen.

Hintergrund

Die Schließung des Nemak-Standorts in Herzogenburg markiert das Ende einer Ära für die Region. Das Werk, das Aluminiumkomponenten für die Automobilindustrie produziert, wurde ursprünglich von der Schweizer Firma Georg Fischer übernommen. Nemak hat sich als wichtiger Akteur in der Branche etabliert, doch die Entscheidung zur Schließung spiegelt offenbar strategische Umstrukturierungen wider.

Die betroffenen Mitarbeiter wurden über die Pläne informiert, während das Unternehmen betont, dass die verbleibenden Produkte an andere Nemak-Standorte verlagert werden. Diese Maßnahme erfolgt in Absprache mit den Kunden, um die Lieferketten stabil zu halten.

Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Der Verlust von 330 Arbeitsplätzen wird erhebliche Auswirkungen auf die Region Herzogenburg und den Bezirk St. Pölten haben. Die betroffenen Mitarbeiter stehen vor ungewissen Zukunftsaussichten, während lokale Behörden und Gewerkschaften bereits Gespräche über Unterstützungsmaßnahmen aufgenommen haben.

Nemak hat angekündigt, die Schließung schrittweise umzusetzen, um den Übergang für die Belegschaft zu erleichtern. Dennoch bleibt die Frage offen, ob alternative Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden können. Die Niederösterreichische Nachrichten (NÖN) und die APA haben bereits über die bevorstehenden Veränderungen berichtet.