Wien, 30 August 2026
Nach dem Diebstahl eines historischen Diamanten-Colliers aus dem Museum für angewandte Kunst (Mak) in Wien halten Kriminalexperten eine Lösegeldforderung durch die Täter für „durchaus vorstellbar".
Das verschwundene Collier der ägyptischen Königin Nasli aus dem Jahr 1939 galt als einer der kostbarsten Bestände des Wiener Mak. Nach dem Diebstahl ist an der Stelle, an der das Schmuckstück ausgestellt war, nur noch eine blaue Wand zu sehen – sichtbares Zeichen des Verlusts für Besucherinnen und Besucher.
Der Zutritt zum Museum ist seither nur noch nach einer Kontrolle mit Metalldetektoren möglich. Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen betreffen alle Gäste, die das Haus in den kommenden Wochen besuchen wollen. Über die genauen Umstände der Tat und den möglichen Tathergang haben die Ermittler bislang keine Angaben gemacht.
