Eine Mutter und ihre Tochter, die Anfang August in Wien als vermisst gemeldet worden waren, sind nach etwa einer Woche in Argentinien wieder aufgetaucht, wie die Wiener Polizei mitteilte.
Den Anstoß für die Suche hatte laut Landespolizeidirektion Wien der Umstand gegeben, dass die Familie während des Schabbats keine elektronischen Geräte nutzt. Verwandte seien daher erst am Sonntagmorgen (9. August) misstrauisch geworden, als ihre Textnachrichten an Mutter und Tochter nicht zugestellt wurden. Anschließend hätten sie die Polizei eingeschaltet.
Schabbat-Pause verzögerte das Alarmieren der Polizei
Von Wien aus reiste die Familie nach zunächst unbestätigten Angaben über Zwischenstationen, darunter Prag, Richtung Argentinien. Die Wiener Polizei arbeitete dabei nach eigenen Angaben mit internationalen Stellen zusammen, um die Reiseroute nachzuvollziehen. Die Suche konzentrierte sich nach Hinweisen aus dem Umfeld der Familie auf den Großraum Buenos Aires.
