Nach mehreren Murenabgängen im Tiroler Sölden ist die Kläranlage der Gemeinde außer Betrieb, während Einsatzkräfte, Gemeindemitarbeiter und lokale Baggerfahrer die Aufräumarbeiten entlang der Ötztaler Ache fortsetzen.
Die heftigen Niederschläge der vergangenen Tage haben im Tiroler Sölden mehrere Murenabgänge ausgelöst, die erhebliche Schäden an der Infrastruktur der Gemeinde hinterlassen haben. Besonders betroffen ist die Kläranlage Sölden, die nach den Massenbewegungen vollständig außer Betrieb genommen werden musste. Auch die Wildbach- und Bachverbauung sowie mehrere private Objekte entlang der Ötztaler Ache wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Bürgermeister Ernst Schöpf informierte die Bevölkerung über das Ausmaß der Schäden und die laufenden Maßnahmen. Die Gemeinde Sölden koordiniert gemeinsam mit den Rettungsorganisationen und der Wildbach- und Bachverbauung die Sicherungs- und Räumungsarbeiten. Lokale Baggerfahrer sind laut Schöpf seit der Nacht ununterbrochen im Einsatz, um Schlamm- und Geröllmassen aus gefährdeten Bereichen zu entfernen.
