Ein steirischer Winzer steht seit heute vor dem Landesgericht St. Pölten unter dem Verdacht, eine 71-jährige Frau getötet zu haben, um ihr Vermögen zu erben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, aus finanzieller Not gehandelt zu haben, nachdem er als Alleinerbe des Vermögens der Frau eingesetzt worden war.

Hintergrund des Falls

Der Winzer war im Jahr 2022 zum alleinigen Erben des Vermögens der 71-jährigen Frau bestimmt worden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er die Tat aus finanziellen Motiven begangen habe. Demnach soll er geplant haben, das Eigentum der Frau zu verkaufen, um seine Schulden zu begleichen.

Die Ermittlungen hatten zu seiner Festnahme am 15. Juli geführt. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft. Die genauen Umstände des Todes der Frau sind noch nicht vollständig geklärt, doch die Anklage stützt sich auf Indizien, die auf eine vorsätzliche Tötung hindeuten.

Vorwürfe der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwältin wirft dem Winzer vor, aus Gier gehandelt zu haben. "Die Beweislage deutet klar auf eine geplante Tat hin", heißt es aus Anklagekreisen. Der Verdacht konzentriert sich darauf, dass der Angeklagte die Frau möglicherweise mit Natrium-Pentobarbital getötet haben könnte, um anschließend ihr Vermögen zu übernehmen.