Ein Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet ist in Paris für knapp 10,2 Millionen Euro versteigert worden. Damit erzielte "Vétheuil, effet du matin" (frei übersetzt: Vétheuil, Morgenstimmung) einen Rekordpreis für ein Monet-Werk bei einer Versteigerung in Frankreich, wie das Auktionshaus Sotheby's am Donnerstag mitteilte.
Rekordpreis für Monet-Werk
Das 1901 entstandene Gemälde "Vétheuil, effet du matin" löste einen zehnminütigen Bieterwettkampf aus, der den Preis deutlich über den Schätzwert von sechs bis acht Millionen Euro trieb. Der Verkauf markiert einen Höhepunkt der Auktionssaison für impressionistische Kunst in Paris.
Ein weiteres Werk des Künstlers, "Les Iles de Port-Villez" (Die Inseln von Port-Villez) aus dem Jahr 1883, wurde für 6,45 Millionen Euro versteigert. Beide Werke übertrafen damit ihre Schätzwerte deutlich, wobei "Les Iles de Port-Villez" ursprünglich auf drei bis fünf Millionen Euro taxiert worden war.
Vergleich mit früheren Versteigerungen
Die beiden Werke blieben jedoch weit hinter dem Rekord zurück, der 2019 für ein Monet-Gemälde erzielt wurde. Damals wurde bei Sotheby's in New York das Werk "Heuhaufen" für 110,7 Millionen Dollar versteigert.
Der aktuelle Verkauf in Paris zeigt den anhaltenden Wert von Monets Werken auf dem internationalen Kunstmarkt. Insbesondere seine Landschaftsgemälde aus der Serie um Vétheuil, einem Dorf an der Seine, genießen bei Sammlern hohes Ansehen.
