Ein ehemaliger Kinderbetreuer in Sydney steht nun wegen 137 Anklagen im Zusammenhang mit mutmaßlichem Kindesmissbrauch vor Gericht. Die australischen Behörden haben am Donnerstag bekannt gegeben, dass 129 zusätzliche Anklagen erhoben wurden, nachdem bei einer Durchsuchung seines Wohnsitzes belastendes Material sichergestellt worden war.
Ermittlungen und neue Anklagen
Die Vorwürfe gegen den Beschuldigten umfassen die Herstellung von Missbrauchsmaterial, das Filmen von Personen ohne deren Einwilligung sowie sexuelle Übergriffe auf Kinder. Die mutmaßlichen Straftaten sollen zwischen 2009 und 2025 stattgefunden haben. Die Ermittler durchsuchten im vergangenen Jahr die Wohnung des Verdächtigen und beschlagnahmten mehrere elektronische Geräte. Die Analyse der darauf gespeicherten Dateien führte zu den neuen Anklagen.
Insgesamt müssen die Behörden 2,4 Millionen elektronische Dateien systematisch überprüfen. Kriminalkommissar Luke Needham betonte die Dringlichkeit der Ermittlungen: *"Wir wissen, dass so etwas der schlimmste Alptraum für Eltern ist, und wir haben Ermittler und Experten für digitale Forensik, die rund um die Uhr daran arbeiten, 2,4 Millionen elektronische Dateien systematisch zu überprüfen."*
