Javier Milei hat das Einreiseverbot gegen einen brasilianischen Richter verteidigt und ausdrücklich betont, dass ideologische oder politische Kritik verfassungsrechtlich geschützt sei.
Javier Milei hat das Einreiseverbot gegen einen brasilianischen Richter verteidigt und dabei den Schutz politischer Kritik hervorgehoben. In einer Erklärung wies Milei darauf hin, dass Sanktionen dieser Art "keinesfalls" gegen Äußerungen ideologischer Meinungsverschiedenheiten sowie politischer, wissenschaftlicher oder staatsbürgerlicher Kritik verhängt würden, da diese durch die Verfassung geschützt seien.
Die Kontroverse war entstanden, nachdem argentinische Behörden die Einreise eines brasilianischen Richters verweigert hatten. Milei begründete die Maßnahme mit dem Vorwurf der "Hassreden". Die Erklärung wurde über den Nachrichtenkanal der Deutschen Presse-Agentur (dpa) verbreitet und löste in der Region Debatten über die Grenzen der Redefreiheit und die Bewegungsfreiheit zwischen den Mercosur-Staaten aus.
