Kanzler Merz plant Erhöhung der Pendlerpauschale angesichts hoher Spritpreise Berlin, 9. April 2026
Bundeskanzler Friedrich Merz erwägt eine Erhöhung der Pendlerpauschale, um angesichts der hohen Kraftstoffpreise Entlastung für Berufspendler zu schaffen. Dies geht aus Informationen von zwei unabhängigen Quellen hervor.
## Geplante Erhöhung der Pendlerpauschale Die Pendlerpauschale soll von derzeit 38 Cent auf bis zu 45 Cent pro Kilometer angehoben werden. Die Maßnahme würde im kommenden Jahr im Rahmen der Steuererklärungen der Bürger wirksam werden. Damit reagiert die Bundesregierung auf die anhaltend hohen Spritpreise, die viele Haushalte belasten.
Laut Kreisen im Kanzleramt könnte bereits am Sonntag im Koalitionsausschuss eine Entscheidung zu dem Vorhaben getroffen werden. Die geplante Erhöhung wäre eine der größten Anpassungen der Pendlerpauschale in den letzten Jahren.
## Weitere steuerliche Entlastungen Neben der Erhöhung der Pendlerpauschale unterstützt Kanzler Merz auch eine Senkung der Stromsteuer für alle Bürger. Dies soll zusätzliche finanzielle Entlastung bringen, insbesondere für Haushalte, die bereits durch die Energiekrise belastet sind.
Die derzeitige Regelung, nach der Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich anpassen dürfen, bleibt hingegen unverändert. Diese Maßnahme war eingeführt worden, um extreme Preisschwankungen an den Tankstellen zu vermeiden.
Trotz eines kurzfristigen Anstiegs zeigen die Spritpreise zuletzt eine leichte Trendwende nach unten. Laut dem ADAC sind die durchschnittlichen Kraftstoffkosten in den vergangenen Wochen leicht gesunken, was jedoch keine Entwarnung für Verbraucher bedeutet.
Die geplanten Maßnahmen sind Teil einer breiteren Strategie der Bundesregierung, um die finanziellen Belastungen der Bürger abzufedern. Ob die Koalitionspartner den Vorschlägen zustimmen werden, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung im Koalitionsausschuss am Sonntag wird daher mit Spannung erwartet.
