Der deutsche Autohersteller Mercedes-Benz hat weltweit mehr als 9.000 Fahrzeuge seiner G-Klasse aufgrund potenziell fehlerhafter Radschrauben zurückgerufen. Betroffen sind bestimmte Modelle der Baureihe 465 mit vollelektrischem Antrieb.

Ursache und Umfang des Rückrufs

Mercedes-Benz hat festgestellt, dass bei einigen Fahrzeugen der elektrischen G-Klasse (Baureihe 465) die verbauten Radschrauben nicht den erforderlichen Spezifikationen entsprechen könnten. Dies könnte die Sicherheit der Fahrzeuge beeinträchtigen, weshalb der Stuttgarter Konzern vorsorglich handelt. Die betroffenen Modelle wurden in verschiedenen Märkten weltweit verkauft, wobei die genaue Verteilung der Fahrzeuge noch nicht detailliert bekannt gegeben wurde.

Der Rückruf umfasst insgesamt über 9.000 Einheiten, was einen signifikanten Teil der produzierten Fahrzeuge dieser Baureihe ausmacht. Mercedes-Benz betont, dass es sich um eine präventive Maßnahme handelt, um mögliche Risiken auszuschließen. Bisher seien keine Unfälle oder Schadensfälle im Zusammenhang mit dem Problem bekannt geworden.

Reaktionen und nächste Schritte

Der Stuttgarter Dax-Konzern hat die zuständigen Behörden, darunter das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), über den Rückruf informiert. Besitzer der betroffenen Fahrzeuge werden direkt von Mercedes-Benz kontaktiert und aufgefordert, ihre Autos in einer autorisierten Werkstatt überprüfen zu lassen. Dort werden die Radschrauben bei Bedarf ausgetauscht, um die Sicherheit der Fahrzeuge zu gewährleisten.