Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" die geplanten Sparmaßnahmen bei Pensionen und Klimaförderungen gerechtfertigt.

Sparpläne bei Pensionen

Die Politikerin verwies auf die jüngsten Gehaltsabschlüsse bei Beamten und Metallern, um die geplanten Kürzungen bei Pensionen zu erklären. "Man müsse aufpassen, nicht 'in ein Gerechtigkeitsthema' zu kommen", so Meinl-Reisinger mit Blick auf die Pensionen einerseits und die niedrigeren Gehaltsabschlüsse im öffentlichen Dienst oder beispielsweise den Metallern. Sie betonte, dass Pensionistinnen und Pensionisten bereits durch höhere Krankenkassenbeiträge einen Beitrag zu den Sparmaßnahmen geleistet hätten. Zudem seien die Pensionen in den vergangenen Jahren "immer über der Inflation angehoben" worden.

Die Diskussion um die Pensionskürzungen hat bereits politische Reaktionen hervorgerufen. Seniorenvertreterinnen zeigen sich vorerst nicht verhandlungsbereit, während Familienreferenten sich gegen die Nicht-Valorisierung von Leistungen wehren.