Bei einem Unfall auf der historischen "Wiener Hochschaubahn" im Wurstelprater wurden am Samstagmittag fünf Personen verletzt, zwei davon mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Verletzte und Rettungseinsatz
Zwei 63-jährige Frauen erlitten bei dem Vorfall Verletzungen, vermutlich Prellungen, und wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Fahrgäste – zwei 39-jährige Frauen und ein 46-jähriger Mann – konnten vor Ort versorgt werden und benötigten keinen Krankenhausaufenthalt. Laut den Behörden waren keine Kinder in den Unfall verwickelt.
Die Betreiber der Hochschaubahn lösten unmittelbar nach dem Vorfall die Notfallkette aus. Die Polizei erhielt den Notruf um 12:15 Uhr, der Einsatz von Rettungskräften und Beamten war bis 13:30 Uhr abgeschlossen. Der Fahrer der Bahn befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls, wie vorgesehen, im zweiten Waggon.
Hintergrund der Hochschaubahn
Die Wiener Hochschaubahn zählt zu den ältesten noch betriebenen Achterbahnen der Welt. Sie wurde zwischen 1948 und 1950 erbaut und wird bis heute als Familienbetrieb geführt. Die Bahn ist in ihrem Originalzustand erhalten – eine reine Holzkonstruktion mit konventionellem Schienensystem und einer Fahrbremse.
Die etwa 450 Meter lange Strecke führt durch eine künstliche Landschaft, die dem Großglockner nachempfunden ist. Als eine der letzten ihrer Art bietet sie Besuchern ein nostalgisches Fahrerlebnis.
