Mehr als 100 Unternehmen und Organisationen haben in einem offenen Brief vor einer neuen Welle KI-gestützter Cyberangriffe gewarnt und ein begrenztes Zeitfenster für Gegenmaßnahmen beschrieben.
In dem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben heißt es, autonome KI-Agenten eröffneten Angreifern völlig neue Möglichkeiten, in Unternehmensnetze einzudringen. Die Unterzeichner sprechen von einem Wettlauf, in dem die Verteidiger nur dann eine Chance hätten, wenn sie jetzt Strukturen schaffen, Risiken bewerten und schnell umsetzbare Schutzmaßnahmen priorisieren.
Der Brief ist Teil einer Initiative, die unter dem Arbeitstitel "Project Glasswing" läuft. Darin schlagen die Beteiligten einen strukturierten Prozess vor: zuerst eine Bestandsaufnahme, dann die Identifikation konkreter Probleme und möglicher Lösungen, gefolgt von einer Priorisierung, die mit schnellen Erfolgen und Hebelmaßnahmen beginnt. Diese Methodik solle Unternehmen helfen, angesichts der Geschwindigkeit der Entwicklung handlungsfähig zu bleiben.
