Die österreichische Regisseurin Marie Kreutzer stellt ihren neuen Film "Gentle Monster" im Wettbewerb des diesjährigen Filmfestivals von Cannes vor.
Hintergrund der Regisseurin
Marie Kreutzer, geboren 1977 in Graz, zählt zu den bedeutendsten Filmemacherinnen Österreichs. Ihr Durchbruch gelang ihr mit dem Film "Corsage", der 2022 in der Sektion "Un Certain Regard" des Cannes Film Festivals seine Weltpremiere feierte. Kreutzer arbeitet häufig mit internationalen Stars zusammen und setzt sich in ihren Werken mit komplexen zwischenmenschlichen Dynamiken auseinander.
Ihr neuestes Projekt, "Gentle Monster", erzählt die Geschichte zweier Frauen, die ihr Leben Männern mit dunklen Seiten widmen. Die Handlung verspricht eine intensive Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen und Abhängigkeiten. Kreutzer konnte für diese Produktion die französischen Filmstars Léa Seydoux und Catherine Deneuve gewinnen, was die internationale Ausrichtung des Films unterstreicht.
Österreichische Präsenz in Cannes
Neben Kreutzer ist auch die österreichische Regisseurin Sandra Wollner mit ihrem Film "Everytime" in der Sektion "Un Certain Regard" vertreten. Wollners Werk beschäftigt sich mit dem Thema Trauerbewältigung und setzt damit einen emotionalen Kontrapunkt zu Kreutzers "Gentle Monster". Die Doppelpräsenz österreichischer Filme in Cannes unterstreicht die Bedeutung des Landes im internationalen Kino.
