Der deutsche Staatshaushalt hat im ersten Halbjahr 2026 nach vorläufigen Berechnungen ein Finanzierungsdefizit von 71,3 Milliarden Euro verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat; die auf das Bruttoinlandsprodukt bezogene Defizitquote lag damit bei 3,1 Prozent.
Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, belief sich das Finanzierungsdefizit des deutschen Staatshaushalts in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres auf 71,3 Milliarden Euro. Dieser Wert beruht auf vorläufigen Berechnungen der Wiesbadener Behörde.
Hintergrund: Was die Maastricht-Quote misst
Die Defizitquote nach den Maastricht-Kriterien – also der Anteil des staatlichen Finanzierungssaldos am nominalen Bruttoinlandsprodukt – erreichte auf dieser Basis 3,1 Prozent. Damit überschreitet sie den im europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt vereinbarten Referenzwert von drei Prozent.
