Die Militärjunta in Myanmar hat nach Berichten lokaler Quellen ein Kloster in der Region Sagaing im Nordwesten des Landes angegriffen und dabei mindestens 14 Menschen getötet.
Der Angriff richtete sich gegen das Kloster in Swel Lel Oh in der Gemeinde Myaung in der Region Sagaing, wie das Online-Portal The Irrawaddy unter Berufung auf eine Widerstandsorganisation sowie Bewohner der Region berichtete. Sagaing gilt seit dem Militärputsch von 2021 als eines der wichtigsten Zentren des bewaffneten Widerstands gegen die Junta und wird von der Armee immer wieder mit Luftangriffen und Bodenoffensiven überzogen.
Bei dem Angriff am Donnerstag seien mindestens 14 Menschen getötet worden, hieß es in den Berichten. Rund 20 weitere Menschen seien zudem verletzt worden, berichtete The Irrawaddy unter Berufung auf eine Widerstandsorganisation sowie Bewohner der betroffenen Region Sagaing im Nordwesten.
