Julia Mayer verpasst österreichischen Rekord beim Linz-Marathon Linz, 12. April 2026 Die österreichische Läuferin Julia Mayer belegte beim 24. Linz-Marathon den dritten Platz in der Frauenwertung, verfehlte jedoch den nationalen Rekord knapp.

## Sieger und Ergebnisse Abednego Cheruiyot aus Kenia gewann den Marathon bei den Männern mit einer Zeit von 2:08:53 Stunden. Der Äthiopier Sahelislassie Bekele folgte auf Platz zwei mit 2:09:32 Stunden. Bei den Frauen siegte die Kenianerin Jackline Chepngeno in 2:26:01 Stunden, gefolgt von ihrer Landsfrau Mary Munanu (2:26:59).

Julia Mayer kam als beste Österreicherin auf den dritten Platz mit 2:29:48 Stunden und verpasste damit den österreichischen Rekord von 2:26:08 Stunden. "Bis km 25 hab ich alles probiert, aber ich habe von Anfang an gemerkt, dass es nicht mein Tag ist heute", sagte Mayer nach dem Rennen.

Mario Bauernfeind sicherte sich mit einer Zeit von 2:19:41 Stunden den achten Platz und wurde zum dritten Mal österreichischer Meister. "Das war genau mein Plan", kommentierte Bauernfeind seine Leistung.

## Reaktionen und Ausblick Jackline Chepngeno zeigte sich überrascht von ihrem Sieg: "Ich habe das nicht erwartet", sagte die Kenianerin. Abednego Cheruiyot, der Sieger bei den Männern, äußerte sich begeistert über den Veranstaltungsort: "Ich liebe Linz, ich komme nächstes Jahr wieder."

Der Linz-Marathon lockte auch dieses Jahr wieder internationale Spitzenläufer nach Oberösterreich. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des Rennens als wichtigen Termin im Marathonkalender. Für Julia Mayer bleibt die Herausforderung, den österreichischen Rekord in Zukunft zu brechen, während Mario Bauernfeind seine Dominanz im nationalen Rahmen weiter festigte.

Die Veranstaltung verlief ohne größere Zwischenfälle und wurde von tausenden Zuschauern an der Strecke verfolgt. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf und kündigten bereits Planungen für die 25. Ausgabe im nächsten Jahr an.