Das letzte Brandopfer der Katastrophe in Crans-Montana, das im Zürcher Kinderspital behandelt wurde, hat die Klinik verlassen. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der langwierigen Genesung der Betroffenen nach dem verheerenden Feuer in der Silvesternacht.

Behandlung der Verletzten

Sechs weitere Opfer des Brandes werden weiterhin im Universitätsspital Zürich behandelt, wie aus bestätigten Angaben hervorgeht. Alle neun Patienten, die in Zürich versorgt wurden, mussten auf der Intensivstation behandelt werden – einige von ihnen über mehrere Wochen oder sogar Monate. Die medizinische Betreuung ist jedoch noch nicht abgeschlossen: Die Genesung der Betroffenen wird voraussichtlich noch Jahre in Anspruch nehmen.

Die Brandkatastrophe in der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana am Silvesterabend hatte verheerende Folgen. 41 Menschen starben, 115 weitere wurden verletzt, viele davon mit schweren Verbrennungen. Die meisten Verletzten wurden zunächst in Krankenhäusern im Kanton Wallis und in der Westschweiz versorgt, bevor einige in spezialisierte Zentren wie das Universitätsspital Zürich oder das Lausanner Universitätsspital Chuv verlegt wurden.

Ursache und Folgen des Brandes

Laut Ermittlern wurde das Feuer wahrscheinlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst, die an Flaschen befestigt und zu nah an der mit Schaumstoff verkleideten Decke gezündet wurden. Die schnelle Ausbreitung der Flammen führte zu einer der schwersten Brandkatastrophen in der jüngeren Geschichte der Schweiz.