Die letzten Evakuierungsflüge für Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "MV Hondius", auf dem ein Hantavirus-Ausbruch festgestellt wurde, haben am Montag begonnen.

Evakuierung und Quarantäne

Laut Monica Garcia, einer Sprecherin der Behörden, wurden bis Sonntagabend bereits 94 Passagiere von Bord geholt. Ein australischer Flug sollte am Montag sechs Passagiere aufnehmen, während ein niederländischer Flug 18 Personen zurückbringt. Ein japanischer Passagier traf bereits mit einem britischen Charterflug in Großbritannien ein, wo er für 45 Tage medizinisch überwacht wird.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfahl ab Sonntag eine Quarantäne von 42 Tagen für alle Betroffenen. "Im Anschluss erfolgt eine Überführung nach Deutschland, wo die Kontaktpersonen zunächst ärztlich betreut werden. Zu Beginn der kommenden Woche erfolgt ein Weitertransport in die jeweiligen Bundesländer zur Quarantäne, die nach den Anordnungen der jeweiligen Gesundheitsämter erfolgt", erklärte ein Sprecher des Ministeriums.