Ein leichtes Erdbeben mit einer Magnitude von 3,2 hat in der Nacht zum Dienstag die Region Leipzig erschüttert. Nach Angaben der TU Bergakademie Freiberg waren die Erschütterungen in einem Radius von 60 bis 70 Kilometern spürbar.
Ausmaß und betroffene Gebiete
Das Beben erreichte eine Intensität von 3,2 auf der Magnitudenskala, wie die TU Bergakademie Freiberg bestätigte. Besonders betroffen waren die Orte Groitzsch, Lucka und Neukieritzsch, wo die Erschütterungen deutlich wahrgenommen wurden. Auch in Teilen Thüringens wurden leichte Vibrationen gemeldet.
«In einem Radius von gut 60 bis 70 Kilometern waren die Erschütterungen am Dienstagabend zu spüren», sagte Lutz Sonnabend gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) bestätigte die Messdaten und verwies auf die vergleichsweise geringe Stärke des Bebens.
Vergleich mit früheren Ereignissen
Zuletzt hatte es im Jahr 2017 ein ähnlich starkes Beben in der Region gegeben. Damals lag die Magnitude bei 3,1, was vergleichbar mit den aktuellen Werten ist. Erdbeben dieser Stärke gelten als leicht und verursachen in der Regel keine größeren Schäden, können aber von der Bevölkerung deutlich wahrgenommen werden.
Die TU Bergakademie Freiberg wies darauf hin, dass solche seismischen Aktivitäten in der Region zwar selten, aber nicht ungewöhnlich seien. Das LfULG betonte, dass keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestehe, jedoch weitere Nachbeben nicht ausgeschlossen werden könnten.
