Fünf Goldsucher, die seit mehr als einer Woche in einer überfluteten Höhle in der laotischen Provinz Xaisomboun eingeschlossen waren, sind am Dienstag lebend entdeckt und gerettet worden.
Die Männer wurden von Rettungskräften nach tagelanger Suche unverletzt aufgefunden, wie die laotische Hilfsorganisation Rescue Volunteer for People und die thailändische Rettungseinheit MTK am Nachmittag mitteilten.
Die fünf Geretteten seien erschöpft und hungrig, befänden sich aber in stabilem Zustand, hieß es von den Helfern. Sie wurden in der Höhle mit Nahrung und Medikamenten versorgt.
Zwei weitere Personen werden noch vermisst. Die Suche nach ihnen dauert an. Lokale Medien hatten am Morgen berichtet, auch sie seien lebend gefunden worden, was zunächst jedoch nicht bestätigt wurde.
Schwierige Bergung
Die Bergung der fünf Männer könnte sich als äußerst schwierig erweisen. Der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi, der an der Rettungsaktion beteiligt ist, erklärte, die Extraktion sei eine große Herausforderung.
Paasi veröffentlichte in sozialen Medien ein Video, das ihn beim Durchqueren extrem enger Höhlenpassagen mit braunem Wasser zeigt, bevor er schließlich die fünf eingeschlossenen Männer erreicht.
Die Rettungskräfte pumpen Wasser aus der Höhle, um den Ausgang passierbar zu machen. Gleichzeitig werde geprüft, ob erneut Wasser eindringen könnte, hieß es.
