Kuwait hat am zweiten Tag der Waffenruhe im Iran-Krieg feindliche Drohnenangriffe auf wichtige Einrichtungen des Landes gemeldet.
Laut offiziellen Angaben richtete ein Angriff auf eine Einrichtung der Nationalgarde erheblichen Sachschaden an, jedoch wurden keine Verletzten gemeldet. Die kuwaitische Regierung verurteilte die Angriffe scharf und machte Iran und seine Verbündeten dafür verantwortlich.
Reaktionen und Verurteilungen
Die kuwaitische Regierung verurteilte die Drohnenangriffe als „unprovozierte Aggression“ und forderte die internationale Gemeinschaft auf, Maßnahmen zu ergreifen. „Diese Angriffe gefährden die Stabilität der Region und untergraben die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme.
Iran dementierte die Vorwürfe umgehend. Die Revolutionsgarden erklärten in staatlichen Medien, sie hätten während der Waffenruhe keine Angriffe auf Golfstaaten durchgeführt. „Diese Behauptungen sind falsch und dienen nur der Spaltung der Region“, lautete die offizielle Reaktion aus Teheran.
Eskalation im Irak und diplomatische Spannungen
Parallel zu den Vorfällen in Kuwait wurde auch eine US-diplomatische Einrichtung in Bagdad Ziel eines Drohnenangriffs. Die USA reagierten prompt und bestellten den irakischen Botschafter ein. US-Vizeaußenminister Christopher Landau kritisierte die irakische Regierung für ihr Versagen, die Angriffe zu verhindern.
