Trump kündigt zweiwöchige Waffenruhe mit Iran an – Bedingung ist Öffnung der Straße von Hormus Washington, D.C., 7. April 2026
US-Präsident Donald Trump hat eine zweiwöchige Waffenruhe mit Iran angekündigt, falls das Land die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr öffnet. Die Ankündigung erfolgte nach einer Eskalation von Drohungen und Angriffen zwischen beiden Ländern.
## Drohungen und Bedingungen Trump erklärte, die USA würden für zwei Wochen auf Bombardierungen und Angriffe gegen Iran verzichten, sofern Teheran die strategisch wichtige Wasserstraße freigibt. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und war in den vergangenen Jahren wiederholt Schauplatz von Spannungen.
Gleichzeitig richtete der US-Präsident eine deutliche Warnung an Iran. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: *"Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren"*. Die Aussage wurde als direkte Drohung gegenüber der iranischen Führung interpretiert.
## Internationale Reaktionen und Eskalation Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif bat Trump, das Ultimatum um zwei Wochen zu verlängern. Die Hintergründe dieser Bitte sind unklar, doch Pakistan hat in der Vergangenheit versucht, zwischen den USA und Iran zu vermitteln.
Derweil verschärft sich die Lage im Nahen Osten weiter. Die iranischen Revolutionsgarden drohten mit Angriffen auf zwei israelische Gasfelder, Karish und Tanin. Zudem wurden bei einem Raketenangriff des Iran auf Katar vier Menschen verletzt. Die USA meldeten außerdem einen Cyberangriff auf ihre Infrastruktur, für den sie Iran verantwortlich machen.
Papst Franziskus äußerte sich besorgt über Trumps Äußerungen und bezeichnete die Drohung gegen das iranische Volk als *"wirklich inakzeptabel"*. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da eine weitere Eskalation regionale und globale Auswirkungen hätte.
Die nächsten Tage werden zeigen, ob Iran auf Trumps Angebot eingeht oder ob die Spannungen weiter zunehmen. Die Straße von Hormus bleibt ein zentraler Brennpunkt in diesem Konflikt.
