Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Iran mit der Zerstörung seiner gesamten Infrastruktur gedroht und betont, dass dies "in einer Nacht" geschehen könnte. Gleichzeitig kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine Ausweitung der amerikanischen Luftangriffe im Konflikt mit Teheran an.
Eskalation der Drohungen
Trump warnte in einer scharfen Stellungnahme, dass Iran jederzeit mit massiven Zerstörungen rechnen müsse. "Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht könnte morgen sein", sagte er. Die Aussage unterstreicht die angespannte Lage im Nahen Osten, wo die USA und Iran seit Wochen in einem militärischen Konflikt verstrickt sind.
Die Drohung erfolgte kurz nach der Ankündigung von Verteidigungsminister Hegseth, die Luftangriffe der USA auf iranische Ziele zu intensivieren. Details zu den geplanten Operationen wurden nicht genannt, doch die Erklärung deutet auf eine weitere Eskalation hin. Beobachter befürchten, dass die Spannungen sich weiter zuspitzen könnten, insbesondere angesichts der strategischen Bedeutung der Straße von Hormus, durch die ein Großteil des globalen Ölhandels abgewickelt wird.
Diplomatische Bemühungen im Hintergrund
Trotz der militärischen Drohungen laufen laut Trump gleichzeitig diplomatische Gespräche, um einen Ausweg aus dem Konflikt zu finden. Mehrere Staaten, darunter Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei, haben sich als Vermittler zwischen den USA und Iran angeboten. Die Bemühungen zielen darauf ab, eine Waffenruhe zu erreichen und weitere Eskalationen zu verhindern.
