Ein Kreuzfahrtschiff mit knapp 150 Menschen an Bord, auf dem Hantavirus-Fälle aufgetreten sind, hat die Erlaubnis erhalten, einen Hafen auf den Kanarischen Inseln anzulaufen. Das Schiff war zuvor vom Süden Argentiniens aufgebrochen und hatte vor Kap Verde geankert.
Aktuelle Lage und Entscheidung
Das spanische Ministerium bestätigte am 5. Mai 2026, dass das Schiff nach einer Risikobewertung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) die Erlaubnis erhielt, in einen spanischen Hafen einzulaufen. Die Entscheidung folgte auf intensive Beratungen mit Gesundheitsbehörden in Madrid und internationalen Experten.
Die „Hondius“, so der Name des Schiffs, war seit Tagen vor Kap Verde vor Anker gegangen, nachdem mehrere Fälle des Hantavirus an Bord gemeldet worden waren. Die Behörden hatten zunächst eine Entscheidung über die weitere Route des Schiffs zurückgehalten, bis zusätzliche Untersuchungen abgeschlossen waren.

