Die hochrangigen Verhandlungen zwischen den USA und Iran über das Atomprogramm sind ohne Einigung gescheitert, wie der US-Vize Mike Vance bestätigte. Die Gespräche in Teheran markierten die höchstrangigen diplomatischen Verhandlungen zwischen den beiden Ländern seit der Islamischen Revolution 1979. Dennoch blieb eine Einigung aus, insbesondere in der Frage der nuklearen Abrüstung.

Hintergrund der Verhandlungen

Die Verhandlungen fanden vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Spannungen statt. Der iranische Oberste Führer, Ayatollah Ali Khamenei, hatte bereits 2018 direkte Gespräche mit den USA untersagt. Dies machte die aktuellen Verhandlungen zu einem historischen Schritt, der jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis führte.

Die US-Delegation unter der Leitung von Mike Vance, dem stellvertretenden Außenminister, umfasste auch den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von Ex-Präsident Donald Trump. Auf iranischer Seite waren Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf und Außenminister Abbas Araqchi beteiligt.

Scheitern der Gespräche

Vance erklärte, die iranische Seite habe sich geweigert, auf eine Aufgabe ihres Atomwaffenprogramms einzugehen. Dies war ein zentrales Anliegen der USA, das jedoch auf Ablehnung stieß. Während der Verhandlungen stand Vance in engem Kontakt mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, mit dem er ein halbes Dutzend Telefonate führte.