Teheran/Washington, 6. April 2026
Die USA und Iran haben einen gemeinsamen Friedensplan mehrerer Staaten abgelehnt, während ein US-Ultimatum an den Iran mit der Drohung von Luftangriffen am Dienstagabend (US-Zeit) ausläuft.
Friedensinitiative gescheitert
Pakistan, Ägypten und die Türkei hatten einen Friedensplan vorgelegt, der eine Waffenruhe und anschließende Gespräche zwischen den USA und Iran vorsah. Das Weiße Haus bestätigte den Erhalt des Plans, lehnte ihn jedoch ab. Auch der Iran wies das Angebot zurück. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete den Vorschlag nicht und ließ verlauten, die Militäroperation "Epical Wrath" werde fortgesetzt.
Die iranische Führung übermittelte den Vermittlern eigene "Forderungen und Ansprüche", während die USA einen 15-Punkte-Plan vorlegen, der erhebliche Zugeständnisse des Iran verlangt. Beide Seiten zeigen damit keine Bereitschaft, von ihren Positionen abzurücken.
Ultimatum und Eskalationsgefahr
Trump setzte dem Iran eine Frist bis Dienstag, 20:00 Uhr US-Zeit, um die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr zu öffnen. "or you will end up in hell", warnte der US-Präsident wörtlich. Der Iran lehnte die Öffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße jedoch ab. Sollte das Ultimatum verstreichen, drohen den Angaben zufolge US-Luftangriffe auf Infrastruktur im Iran.
