Der gebürtige Wiener Severin Groebner (56) erhält den Österreichischen Kabarettpreis 2026 für sein zwölftes Solo-Programm „Ich bin das Volk!“, wie die Jury am Freitag in einer Aussendung mitteilte.

Groebner steht seit mehr als drei Jahrzehnten auf der Kleinkunstbühne. Mit seinem aktuellen Programm sieht die Jury den Höhepunkt seines Schaffens erreicht: In den vergangenen Jahren sei er „zur Meisterschaft aufgelaufen, komplexe zeitgeschichtliche und gesellschaftliche Ärgernisse ebenso böse wie witzig auf den Punkt zu bringen“, heißt es in der Begründung.

Die Jury sieht in „Ich bin das Volk!“, das laut Programmankündigung am 8. Juli Premiere haben wird, eine „famose moderne Variante des ‚Herrn Karl'“. In der Aussendung wird Groebners Programm als „Der Rundumschlag eines gescheiterten Möchtegern-Autokraten“ beschrieben, der „einem – unter schmerzhaftem Lachen – die Mechanismen und Facetten des erstarkenden Alltagsfaschismus verständlich“ mache.